AI Act Compliance
für Ihre Organisation
Strukturierter Bezugsrahmen für den Einsatz von KI in Ihrer Organisation.
Der EU AI Act verschiebt KI von einer primär technischen zu einer unternehmerischen Einordnungsfrage. Nicht allein die Nutzung von KI ist relevant, sondern wie Organisationen Governance, Kontroll- und Bewertungsmechanismen in ihre Strukturen integrieren. Dieses Training arbeitet mit Grip (regulatorische Fakten, Risikokategorien, Dokumentationspflichten) und Sense (kulturelle Muster in KI-Systemen, implizite Bias-Logiken, ungeschriebene Organisationsregeln). Logik überführt beides in nachvollziehbare Handlungsrahmen.
Regulatorische
Einordnung
Ab August 2026 wird nachweisbare KI-Kompetenz in Unternehmen erwartet. Ohne strukturierte Qualifizierungs- und Bewertungsprozesse besteht das Potenzial für regulatorische Unklarheiten mit rechtlichen und reputativen Implikationen. Was trägt und was nicht?
Verborgene
Risikofaktoren
Voreingenommene Prompts, diskriminierende Outputs oder unreflektierte Datenlogiken können in KI-Systemen auftreten. Ohne belegte Bewertung und strukturierte Reflexion bleiben diese Felder schwer einordenbar. Wo entstehen Risiken, die in Checklisten nicht auftauchen?
Strategische
Verankerung
Organisationen, die KI-Systeme im Rahmen bestehender Governance- und Verantwortungsmodelle einordnen, schaffen eine Grundlage für interne und externe Beurteilungen. Die Auseinandersetzung mit Compliance-Anforderungen wird nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage.
AI Act-Training
Das AI-Training orientiert sich am EU AI Act und dient der strukturierten Einordnung künftiger Compliance-Anforderungen. Im Fokus stehen Governance-, Risiko- und Entscheidungslogiken für den verantwortungsvollen Einsatz von KI sowie der reflektierte Umgang mit Bias.
was betrifft uns?
AI Essentials
KI- und GPAI-Modelle
Funktionsprinzipien
Chancen- und Risikofelder
Überblick aktuelle Werkzeuge
Modul 2
Digital Compliance
Einordnung rechtlicher Anforderungen
Risikokategorien und Bewertung
Transparenz-/Dokumentationspflichten
Sanktionsrahmen
Modul 3
Governance
Governance-Modelle
Rollen und Zuständigkeiten
Transparenz und Nachvollziehbarkeit
Dokumentation
Wo entstehen Risiken & Stellschrauben?
Prompt Design
Strukturierte Prompt-Logiken
Nutzer- und Kontextbezug
Einordnung von KI-Outputs
Praxisnahe Beispiele
Modul 5
Entscheiden mit AI
Einordnung von KI-Ergebnissen
Rolle menschlicher Entscheidung
Verantwortungslogiken
Datenbasierte Perspektiven
Was verändert Verhalten im System?
Was verändert
Verhalten im System?
Modul 6
Coded Culture
Stereotype in Text- und Bildsystemen
Vorurteile in Sprache und Modellen
Kulturelle Codierungen
Einordnung von Vielfalt
Coded Fairness
Fairness-Konzepte in KI
Bias im Machine Learning
Diskriminierungsrisiken
Bewertungsrahmen
AI Act-Training mit erweitertem Fokus
Während viele Trainings sich auf formale Checklisten konzentrieren, erweitert dieser Ansatz den Blick auf kulturelle und fairnessbezogene Einflussfaktoren in KI-Systemen. Coded Culture und Coded Fairness folgen der Blueprint-Logik. Sichtbar wird, wie kulturelle Bedeutungen in Code übersetzt werden, wo dabei Sinn verloren geht, erstarrt oder verzerrt und wo sich konkrete Handlungslogiken öffnen.
Coded Culture
KI-Systeme arbeiten mit sprachlichen, kulturellen und impliziten Annahmen. In diesem Modul wird analysiert, wie Prompts, Trainingsdaten und Modelllogiken kulturelle Muster und Rollenbilder abbilden.
Adressiert
- Produktentwicklung & UX
- Marketing & Kommunikation
- Content- und Kreativteams
- HR & Employer Branding
Coded Fairness
Fairness in KI ist eine Frage von Bewertungsrahmen und Organisationsentscheidungen. Dieses Modul betrachtet, wo Bias in Modellen und Daten entstehen kann und wie diese Felder eingeordnet werden.
Adressiert
- AI Development & Data Science
- Compliance & Legal
- HR und Performance-Management
- Innovation und Produktstrategie
Durchgeführt von Isabella (Isa) Andrić, freie Mitarbeiterin im OpenAI Red Teaming Network, höchste Standards im Bereich AI-Safety auf internationaler Ebene.
Gruppen im Trainingskontext
Gruppen im
Trainingskontext
Marketing, Brand & Content
Generative KI wird in Kampagnen, Inhalte und Creatives eingesetzt. Dabei stehen Darstellungen, Formulierungen und visuelle Ausgaben im Fokus, die im Markt- und Markenkontext unterschiedlich eingeordnet werden. Reputationsfragen und Marktwahrnehmung sind als Bewertungskategorien relevant.
HR & People Operations
In diesen Funktionen kommen KI-Anwendungen in Recruiting, Performance-Management und Talententwicklung zum Einsatz. Im Mittelpunkt stehen KI-basierte Bewertungen und Zuordnungen von Personen. Rechtliche, regulatorische und organisationsbezogene Einordnungen bilden den maßgeblichen Bezugsrahmen.
Product & Data Teams
Diese Bereiche arbeiten an KI-gestützten Produkten und Services. Hier werden Modelle, Trainingsdaten und Outputs in Bezug auf Nutzergruppen, regulatorische Kategorien und Produktkontexte betrachtet. Bias, Nutzungskontexte und Governance-Fragen werden dabei als strukturierende Dimensionen eingeordnet.
Konditionen
zzgl. 20% MwSt.
Leistungsumfang
- 5 Stunden Training zum AI Act
- 1 Std. Briefing: Kontext, Ziele, Abteilungen
- Strukturierte Workshop-Agenda
- Digitale Trainingsunterlagen
- Teilnahmebestätigung
- Bis zu 15 Teilnehmende
- 1 Std. Follow-up-/Offene-Punkte-Session
Formate
- Online (Google Meet, Zoom)
- Inhouse vor Ort in Wien und Umgebung
- Hybridformat
Weitere Optionen
Kurzformat (Online)
2 Std. / €790 zzgl. MwSt.
Inkludiert Module 1-3
DEEP DIVES
Coded Culture
oder Coded Fairness
3 Std. / €1.290 zzgl. MwSt.
Mehrfachtermine
-10% ab 3 Trainings
Individuelle Formate
Auf Anfrage
Isabella (Isa) Andrić, MA
Isabella (Isa) Andrić ist seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung tätig, als freie Lektorin, Trainerin und Leiterin von Diplomlehrgängen. Sie arbeitet für Unternehmen, Organisationen, Bildungsinstitute (BFI Wien, WIFI, werbeakademie) und Fachhochschulen.
Häufige Fragen zum AI Act-Training
FAQs zum AI Act-Training
Dieser Abschnitt erhält FAQs zur AI Act-Training
Was unterscheidet dieses Training?
Das Training erweitert die Einordnung des EU AI Act um die Perspektiven Coded Culture und Coded Fairness. Es folgt dabei der Blueprint-Methodik. Im ersten Schritt wird der regulatorische und organisationale Status eingeordnet, dann werden strukturelle Risiken und kulturelle Verzerrungen offengelegt. Schließlich entstehen belastbare Handlungsrahmen. Die Trainings werden von Isabella (Isa) Andrić durchgeführt, langjährige Trainerin in der Erwachsenenbildung, freie Lektorin und Mitglied des OpenAI Red Teaming Network, bietet sie Einblicke zu Bewertungslogiken, Risikokategorien und Systemgrenzen aktueller KI-Modelle entlang internationaler Standards.
Was hat das AI Act-Training mit dem Blueprint System zu tun?
Das Training ist als Behavior Blueprint konzipiert. Es adressiert die Frage, welche ungeschriebenen Regeln den Umgang mit KI in Ihrer Organisation steuern und wie sich daraus ein belastbarer Governance-Rahmen entwickeln lässt. Ein Blueprint strukturiert den Weg von der Bestandsaufnahme über die Identifikation blinder Flecken bis zum verankerten Handlungsrahmen.
Können Module einzeln gebucht werden?
Coded Culture und Coded Fairness sind als eigenständige Module verfügbar. Sie richten sich an Teams, die bereits mit den regulatorischen Grundlagen arbeiten und ihre Einordnung von Bias- und Fairness-Aspekten im KI-Kontext vertiefen möchten.
Wie viele Teilnehmer:innen sind vorgesehen?
Der Standardrahmen sieht bis zu 15 Teilnehmende vor. Andere Gruppengrößen sowie Formate für größere Organisationen (z. B. Train-the-Trainer) sind als Varianten verfügbar.
Gibt es eine Teilnahmebestätigung?
Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebestätigung mit Bezug auf Art. 4 des EU AI Act, die die absolvierte Schulung dokumentiert.
Ist das Training remote möglich?
Das Training kann online durchgeführt werden. Dabei kommen digitale Werkzeuge wie Miro, Mentimeter und strukturierte Breakout-Formate zum Einsatz.
Wie wird der organisatorische Kontext berücksichtigt?
Vorab findet ein Gespräch zur Einordnung des organisationalen Kontexts statt. Auf dieser Basis wird der inhaltliche Zuschnitt des Trainings festgelegt und bei Bedarf angepasst.
Ist technisches Vorwissen notwendig?
Die Modulstruktur bildet unterschiedliche Kenntnisstände ab. Der Einstieg mit AI Essentials definiert einen Grundrahmen, weitere Module strukturieren ergänzende Perspektiven zu Governance, Daten und Fairness.
Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
Nach der Kontaktaufnahme erfolgt ein Vorgespräch zur Einordnung von Umfang und Format. Anschließend wird ein Termin festgelegt. Kurzfristige Termine sind je nach Verfügbarkeit möglich.
Was regelt Art. 4 des EU AI Act?
Art. 4 beschreibt die Verpflichtung von Organisationen, für KI-bezogene Kompetenzen bei Mitarbeitenden einen geeigneten Rahmen vorzusehen. Der Artikel definiert dabei keine konkreten Trainingsformate, sondern einen regulatorischen Bezugspunkt für Qualifikation und Einordnung im KI-Kontext. Auf der Website der Europäischen Kommission finden Sie FAQs zur AI Kompetenzpflicht.
25min Erstgespräch. Kostenlos. Unverbindlich.
AI Act-Training
deep.ground.twist +shift. Strukturierte Ergebnisse nach der Blueprint-Methode.